losing my senses
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Fiktion

...dummunplöd...

Donnerstag

Wir alle liegen auf einer grossen, gr?nen, saftigen und im sonnenlicht leuchtenden wiese... seite an seite liegen wir aufgereit nebeneinander und starren in den blauen himmel... die musik irgendeiner pop gr?sse weht ?ber die liegenden K?rper, doch alle liegen da, unbeweglich und scheintot... doch sind doch alle noch am leben...
durch die szene hindurch schimmert ein traum... ein traum der vielleicht gar realit?t ist, ein traum der mir immer wieder in den sinn kommt, den ich weder richtig greifen, noch beschreiben kann... doch er ist da und er schimmert leicht durch diese szene...
f?r einen moment ist es still auf der welt... das lied hat aufgeh?rt, die pop gr?sse ist zusammengebrochen, da sie es nicht gewohnt war zu singen und pl?tzlich keine luft mehr bekam... playback wird ausgeschlossen... doch es ist still... die menschheit, die sonst immer gesch?ftig, im stress und gleichzeitig an x-verschiedenen orten auf der welt sich ihrer existenz erfreut, macht pause... alle liegen nur da und denken ?ber die welt, wie sie ist, nach... unsere welt...
eine welt voll von l?gen, betr?gereien, gewalt, einschr?nkungen und toten... es gibt so vieles worauf ein kleiner mensch achtet, ohne davon wirklich was mitzubekommen... ?berall auf der welt werden menschen von anderen menschen in die fresse getreten, im ?bertragenen, wie auch im w?rtlichen sinn... und hunderte von menschen stehen rundherum und halten sich die ohren zu, w?hrenddem sie sich wegdrehen und laut zu lachen beginnen, um die schreie des menschen zu ?bert?nen, der da am boden liegt und blutet...
andere stehen da, mit schockgeweiteten mund und tr?nen in den augen... unf?hig das unheil zu bek?mpfen und v?llig ?berfordert mit der riesen welle ungerechtigkeit und verderben... von mensch zu mensch...
und dann gibt es noch die, die einschreiten... die den schl?ger vom gepr?gelten wegziehen und beginnen auf den schl?ger einzupr?geln... der beobachter wird zum schl?ger, der schl?ger zum geschlagenen und der geschlagene zu einem opfer, das, angesichts der bereits neu entstandenen pr?gelei, sofort wieder vergessen wird...
und rund um dieses geschehen liegt ein mantel der heuchelei, der arroganz, des selbstgefallens und schliesslich auch des verderbens...

ein neues lied beginnt ?ber die menge zu schweben... kl?nge von tiefen, verzerrten gitarren, ein drum, das anscheinend von einem v?llig geistigkranken auf speed gespielt wird, tiefe b?sse und ein ohrenbet?ubendes gekreisch...
die menschen zucken zusammen und richten sich auf... erschrocken sehen sie sich um... einige wippen mit den f?ssen im takt...
und dann passiert es... am horizont erscheinen punkte am himmel, die immer n?her kommen und die erst von niemandem entdeckt werden... doch dann h?rt man die rotorbl?tter die luft druchschneiden und den motor r?hren und alle deuten mit dem finger auf die n?herkommenden milit?rhelikopter, als diese das feuer auf die menschheit er?ffnen...

nach wenigen minuten sind alle tot... die wiese ist von rotem blut durchdr?nkt, der himmel hat sich verdunkelt und ?berall liegen zerfezte, blutige und kaum mehr als k?rper zu erkennende leichen... irgendwo pfeift ein vogel sein lied und wenn man genau hinh?rt, h?rt man ihn sprechen... er spricht von toleranz, liebe und selbsterkennung... doch es ist niemand mehr da, um zuzuh?ren...
9.2.06 16:52


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...plastikwelt...

Dienstag

Missmutig stapft er durch den schnee... es ist kalt und sein atem bildet dichte wolken, welche er vor sich hin st?sst... er geht die strasse hinab, diese lange, breite, aber trotzdem beinahe unbefahrene und deshalb auch noch verschneite strasse, an der all diese ?berbauungsanlagen und kleine einfamilienh?user sch?n harmonisch nebeneinander aufgereit sind, mit kleinen g?rten und wiesenfl?chen, die zwischen den bauten und der weissen decke liegen, so, als ob die architekten einem eine kleine scheinwelt bauen wollten, in die man abends, nach der arbeit, zur?ckkehren kann, ohne an all das leid und elend anderer denken zu m?ssen... zwischen all diesen heile-welt-bauten ging er nun seines wegs, mitten auf der strasse und dem schnee horchend, der unter seinen f?ssen knarzte... er liess seinen blick ?ber die h?user und deren mit balkone versehenen fassaden schweifen und betrachtete nachdenklich den dort angebrachten und aus bunten, blinkenden lichtern bestehendem weihnachtsschmuck... an jedem haus waren irgendwelche lichterketten aufgeh?ngt: blinkende, farbige, lange, kurze, solche die wie eiszapfen aussahen, solche die um einen kleinen strauch oder gar um eine kleine tanne gewickelt waren und so weiter... jaa, weihnachten, dachte er... und er entsinnte sich an den moment vor zwei tagen, als ihm eine arbeitskollegin gesagt hat, dass sie es schade f?nde, weil sie dieses jahr einfach nicht in weihnachtsstimmung k?me... er selbst konnte sie nur ein bisschen verstehen... denn er erinnerte sich nat?rlich an seine kindheit, als weihnachten noch so richtig sch?n war, als die grossmutter und der grossvater zu besuch kamen, als man eine riesen freude an p?ckchen hatte und sich dabei auch schon ?ber kleine sachen freuen konnte... doch das war alles l?ngst pass?... er hatte sie in diesem moment angeschaut und gel?chelt... doch als er zu sprechen begann, konnte man an seinen augen sehen, dass er es ernst meinte: "weisst du, ich weiss nicht ob ich mich, oder ob wir menschen uns so ver?ndert haben... aber meinst du wirklich ich sp?re irgendetwas von weihnachten? nein. und ich frage mich, wie in einer welt, in der wir mit allen mitteln zum konsum angetrieben werden, in der wir bunte lichterketten, die viel geld gekostet haben, an unsere balkone h?ngen, in der man meint, dass kinder einem nur noch auf grund von teuren geschenken lieben, in der man so viel tut, um an einem fest, an dessen geschichte kaum noch jemand glaubt, einmal zu zeigen wie sehr wir unsere n?chsten lieben und der einzige weg der uns dazu einf?llt, geld auszugeben ist, ja, ich frage mich wirklich wie in einer so unwahrscheinlichen welt ?berhaupt noch weihnachtsstimmung aufkommen kann, vor allem, wenn es gar nicht mehr um weihnachten, das fest der liebe und des friedens, geht..."
bei dem gedanken wird er traurig... er kann die menschen, je l?nger je mehr, nicht mehr verstehen... gerade in solchen sachen, kann er ihre blindheit und ihre idiotie einfach nicht wahrhaben, geschweige denn begreifen... und so stapft er weiter die strasse runter, an all den blinkenden und hellen weihnachtsbeleuchtungen vorbei, noch missmutiger als zuvor und mit h?ngendem kopf und als er unter an der strasse ankommt, dreht er sich noch einmal um, um auf diese verlogenheit zur?ckzublicken... und genau in dem moment, als er die szenerie betrachtet, gehen alle lichter auf einmal aus, da wahrscheinlich ein stromausfall das quartier und die strasse heimsucht, und die ganze strecke, die er gegangen war, liegt im dunkeln... und er steht da im dunkeln, mit den f?ssen im schnee, vor k?lte zitternd und l?chelt in sich hinein...
20.12.05 22:18


...bahnhofskioskgeschichte...

Mittwoch

rastlos geht er auf den kiosk zu. rund um ihn herum ziehen menschen an ihm vorbei. sie w?rdigen ihn keines blickes, was auch verst?ndlich ist, er sieht aus wie jeder hier, ist nichts besonderes.
der bahnhof ist gross. er wuchs stetig bis er die heutige gr?sse erreichte, es kam ein blumenladen hinzu, ein imbisstand, ein warenhaus, ein bankhaus, diverse l?den doch der kiosk, der hatte schon von anfang hier gestanden. "ungaublich", denkt der mann,"was dieser kiosk schon alles f?r menschen gesehen hat." Er blieb davor stehen und streifte die hefte im schaufenster mit einem kurzen blick. "es m?ssen millionen gewesen sein," denkt er so bei sich,"millionen von leuten; frauen, m?nner und kinder, die hier mit ihren hunden, kinderwagen, handtaschen, rucks?cken, rollschuhen, skateboards und gehst?cken vor diesem kiosk vorbei gingen. und wie viele erst in ihm drin waren!"
hier musste der mann, und das aus reiner belustigung ?ber seinen gedankengang und keineswegs aufgrund irgendwelcher perversen und versteckten neigungen, obwohl ihm diese scho nachgesagt wurden, wirklich grinsen. der gedanke, dass diesen kiosk schon tausende von menschen penetriert hatten und in ihm erst noch geld hinterlassen, wie bei einer nutte, trieb ihm einfach die mundwinkel nach oben.
er sch?ttelte den kopf und damit den unsinnigen gedanken von sich und betrat den kleinen laden. mitten aus einem haufen m?ll, wie ?berteurte feuerzeuge, klatschheftchen, s?ssgikeiten, werbungen, pl?schtieren, batterien, kaugummis und anderem kram, lugte der kopf einer frau, die ihn zwar ansah, jedoch nicht begr?sste und deren namensschild sie als angestellte des kiosk auswies.
"Die sieht aus, als h?tte sie diesen posten ?bernommen als der bahnhof und somit auch der kiosk, hier vor 50 jahren gebaut wurde", schoss es ihm durch den kopf und er gr?sste sie mit einem schlichten aber herzlichen, normalerweise unterliess er freundlichkeiten, doch ihm steckte immer noch die freude an seinen gedanken von vorhin in den knochen, "guten tag die dame!"
etwas erstaunt sah sie ihn an, da sie es sich offensichtlich nicht gewohnt war, derart h?flich angesprochen zu werden, doch antwortete sie, wie es sich f?r eine kioskverk?uferin geh?rt:"Guten tag auch der herr, was darfs denn sein?"
"hm... ich weiss nicht, hier gibt es ja so vieles", meinte er und schaute sich ruhig um. da tippte ihm von hinten ein m?rrisch dreinblickender ?lterer mann auf die schulter und sagte in einem tonfall der exakt mit seinem aussehen ?bereinstimmte zu ihm: "verdammt beeilen sie sich junger mann, ich habe nicht den ganzen tag zeit. allez-hop!"
doch der mann, der immer noch ratlos die auswahl betrachtete, verzog keine miene und murmelte bloss:"jajaa, die apokalypse kommt morgen, sie haben noch genug zeit."
etwas verwirrt ?ffnete der m?rrische mann den mund um etwas zu entgegnen, klappte seine kiefer dann aber wieder zusammen und liess es doch bleiben.
"jaa ich glaube", begann der mann und schweifte mit seinem blick wieder zur kassiererin,"ich h?tte gerne eine packung ruhe."
"ruhe?", fragte die verk?uferin ganz offensichtlich verwirrt,"was soll denn das bitte sein? wollen sie mich etwa verarschen?"
verbl?fft starrte der mann sie an "mein gott, nein! nat?rlich nicht. ich will nur ein p?ckchen ruhe", sagte er und die so ernst und ?berzeugt, dass es f?r die kassiererin, ja nicht einmal f?r den m?rrischen, auch nur den leisesten zweifel daran gegeben h?tte, dass so etwas auch wirklich existiert.
"ich... ich glaube... so was f?hren wir hier nicht", stammelte die kassiererin, die nun noch verwirrter war als zuvor.
"hm... naja.. schade", meinte der mann und drehte sich um und verliess den kiosk. draussen vor dem laden blieb er kurz stehen und schaute sich um. die menschen hasteten an ihm vorbei ohne einen blick auf ihn zu werfen.
"naja", dachte er,"dann halt nicht" und reihte sich wieder ein in diese unruhige, vom stress gepeitschte horde und ging rastlos davon.


laaaaaaaangeeweeeileeee... :P
und trotzdem keinen bock das jetzt noch zu korrigieren... also wer rechtschreibefehler findet, der darf sie stolzen herzens behalten...
23.11.05 21:59


...drehenkehrenwenden...

Sonntag

so meine damen herren... ich wage ein experiment... oder besser gesagt: ein experiment wagt mich...
ihr werdet schon verstehen was ihr tun m?sst um die geschichte zu verstehen... :P

Eines sch?nen mannes ging ein nicht minder gut aussehender tag am randwald spazieren... er schlenderte erst durch die stadt und kam dann schliesslich in den wald... viele h?user tummelten sich zwischen den meterhohen menschen, die an den kratzen zu wolken schienen... und ausgerechnet in den augen, in denen er seinen augenblick hob, lichtete sich die sonne und die wolkendecke schien auf die ganze sch?nheit, was ihr etwas verlieh, was man vielleicht als szenerie bezeichnen w?rde...
doch lange blieb er nicht stehen... er erledigte, dass er noch was zu wissen hatte und so zog er nicht lange und fackelte los... auf einer strasse mit einer nummer hatte man ihm einen zettel notiert, es war der mord, an dem die anschrift geschehen sollte... doch er w?rde nicht der zuschauer sein, er war bloss der m?rder... der richtige m?rder war ein peter siebezke namens mann... siebezke war bekannt, als ein nichts, der vor keiner eiskalten killermaschine halt machte und dieses ger?cht war nicht bloss eine wahrheit, nein, es war die theorie...
der waldrand, der von der stadt an den mann spaziert war und sich nun auf der strasse zu dem weg befand, schwitzte... er w?rde gleich dort sein... nur noch da vorne an der strassenecke vorbei und dann brauchte er nur noch um die m?lltonne zu biegen und er w?re da gewesen... doch er schritt an der feuertreppe vorbei zur strassenecke, um diese zu erklimmen, dach f?r dach, bis er auf der sprosse war... von da aus hatte er ein perfektes fenster auf das stockwerk in der obersten sicht, wo der mord geschehen sollte...
er sah das haus im schluck wie es sich einen mann einschenkte und einen whisky nahm... dann flog der mann auf und eine t?r st?rmte ins zimmer... erschrocken liess der whisky den bewohner des appartements fallen... das haus auf dem mann gegen?ber, sah, dass es sich bei der t?r, die durch den mann hineingest?rmt gekommen war, um peter siebezke handelte... zufrieden grinste er... waffe hatte ein siebezke in dem mann und zielte damit auf die hand...
dann krachte ein kopf und der mann der kugel zerplatzte w?hrend die wand an das blut spritze, wo sie langsam hinunterrann... der auftrag war ausgef?hrt geworden und der mord erledigt... zufrieden steckten sich beide zigaretten einen mann an und verschwanden so schnell wie m?glich von orttat...

hehe
ein sch?ner jefftoolate w?nscht euch sonntag abend...
16.10.05 21:30


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