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...je düsterer die gasse, desto toter der mord...

Dienstag


Eigentlich wäre es ein schöner tag gewesen... doch die gasse in der die beiden jungen standen, war düster... sie standen da und beide zündeten sich eine zigarette an... sie waren immer noch etwas ausser atem, von der flucht, die sie gerade unternommen hatten... der grössere der beiden hiess klaus und hatte sein gesicht mit einem schwarzen tuch verhüllt, das mit einem roten stern verziert war, der nun auf seiner wange lag... er sog den rauch durch den stoff des tuches und sah seinen kleinen bruder an... der hatte sich ebenfalls mit einem schwarzen tuch vermummt gehabt, das er nun allerdings abgezogen hatte, um besser rauchen zu können...
"das war knapp, pietr!", meinte klaus, "das nächste mal müssen wir besser aufpassen, so viel glück werden wir nicht mehr so oft haben."
sein bruder, pietr, nickte und nahm einen tiefen zug von seiner zigarette... sie waren beide heute in die hauptstadt gefahren und die aktion, die sie gerade ausgeführt hatten, war wirklich alles andere als klug und durchdacht gewesen... dafür hatte sie gesessen, auch wenn sie beinahe von der polizei erwischt worden wären...
in diesem moment hörten sie schritte... sie kamen vom eingang der gasse her... beide drehten sich gleichzeitig um und sahen den etwas in die jahre gekommenen polizisten auf sich zu rennen... pietr drehte sich um und rannte los... aus den augenwinkeln sah er, wie es sein bruder ihm gleich tat... in dem moment fielen mehrere schüsse... zu tode erschrocken rannte pietr weiter, so schnell er konnte... er spürte seinen bruder nicht mehr neben sich und hörte auch seine schritte nicht mehr... die schüsse peitschten weiter und er spürte die kugeln, wie sie neben ihm in die hauswand krachten und wie sie über seinen kopf hinweg flogen... er warf einen schnellen blick über die schulter... er hatte nicht lange zeit, um das bild, das sich ihm bot, zu erfassen, doch es reichte aus, damit sich die eindrücke, die er durch sein zurückblicken gewann, tief in sein hirn gruben... sein bruder lag, blutüberströmt und in einer unnatürlichen stellung, am boden und der polizist stand neben ihm, ausser atem wie es schien und schrie pietr noch etwas nach, das er nicht verstand... doch pietr sah das gesicht des gesetzeshüter und er wusste, dass er es niemals vergessen würde...

Ein dienstag der sich wie ein montag anfühlt, ist eigentlich gar kein dienstag... genau dieses gefühl hat auch komissar ernst haue, der nun seit 20 jahren polizeidienst leistet und auch sonst nicht gerade der hellste ist... er steht in seinem büro und ärgert sich... erst vor drei tagen wurde einer seiner kollegen verurteilt, weil er angeblich zu hart mit einem dieser, in seinen augen, dreckigen, nichtsnutzigen und stinkenden punks umgegangen sei... haue schüttelt den kopf... so'n dreck, als ob man mit denen überhaupt hart genug umspringen könnte, denkt er, bei lebendigen leib verbrennen sollte man die... gestern hat er es ihnen endlich einmal zeigen können... in einer gasse hatte er die zwei chaoten gestellt, die an die wand des regierungsgebäude wüste sprüche geschrieben hatten... gott sei dank hatte er einen der beiden umgelegt... er ist sich sicher, dass das keine komplikationen nach sich ziehen würde... er war schon so lang dabei und schlussendlich war er inzwischen so weit, dass er wusste, wie er einen mord vertuschen konnte und ausserdem war er der, der meistens zu sagen hatte, was mord und was nicht mord war... der zweite polizist, der den tatort betrat, war sein bester kollege gewesen und mit ihm war es keine sache gewesen die spuren zu verwischen...
doch seine gedanken werden unterbrochen, weil sich die tür öffnet und sein bimbobulle kriech den kopf in den raum streckt...
"wir haben hier einen, der zu dem mord gestern in der gasse aussagen will...", sagt ihm kriech mit seinem kriecherischem blick...
"alles klar, bring ihn rein."
es tritt ein junger, breit gebauter mann ein, der um den hals ein schwarzes tuch trägt... er setzt sich auf den besucherstuhl, der vor haues schreibtisch steht und der ihm von haue als platz angewiesen wurde... haue mustert ihn interessiert, aber mit deutlicher abneigung im blick... der junge sieht aus, wie einer von jenen, die er so hasst, die sprüche an die wände des regierungsgebäude schreiben und ähnliches... doch der junge sagt nichts, sondern sitzt einfach da und schaut haue an...
"also der herr,", beginn haue," was möchtest du denn aussagen?"
sein gegenüber verzieht keine miene und nimmt nur ein stück papier aus seiner tasche und legt es haue auf den tisch...
"kennen sie den?", fragt er...
haue schaut ihn verwundert an, denkt sich dann aber nichts dabei und schaut auf das papier... darauf ist ein photo gedruckt und das photo zeigt einen ebenfalls jungen mann, der ebenfalls ein schwarzes tuch um den hals trägt und der dem jungen, der haue vis-à-vis sitzt, erstaunlich ähnlich sieht... dann gefriert das blut in haues adern... der junge auf dem bild ist der selbe, den er gestern erschossen hatte... gehetzt schaut er auf und blickt geradewegs in die mündung einer grossen, schweren pistole... ihm bleiben die worte im hals stecken...
"das war mein bruder", sagt pietr,"und du verdammtes bullenarsch hast ihn ermordet..."
bevor haue überhaupt etwas sagen kann, lässt pietr die waffe krachen... der erste schuss trifft haue in die linke schulter... der zweite in die rechte... vom dritten schuss hört er nur noch den knall, er spürt nicht wie die kugel seine brust zerschlägt, sein herz zerfetzt und hinter ihm in die wand einschlägt... es wird schwarz um ihn und die kälte steigt in ihm empor...

 

--> jaa ich weiss, die geschichte ist müll... wollte nur ma wieder meine phantasie spielen lassen... doch irgendwie bin ich ganz und überhaupt nicht zufrieden damit... naja egal...

wech...

2.5.06 18:38
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Bandito / Website (3.5.06 13:30)
^^ hehe

aso gschecht esch scho guet. Nome de schloss, jää. komisch :D mach nome wiiter so

Bandito

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