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Teil 14

Er erz?hlte, wie er nach draussen gest?rmt war, geschockt von dem Anblick, der sich ihm in dem Zimmer, das er f?r die Toilette gehalten hatte, geboten hatte. Dort hatte er es in seiner Panik allen berichtet und alle hatten ihn f?r betrunken gehalten, bis schliesslich Andrea, Anjas Freundin, nachschauen gegangen ist und wenige Augenblicke sp?ter im Laufschritt wieder aus dem Haus gerannt ist und sich ger?uschvoll ?bergeben musste. Danach ist keiner mehr zu halten gewesen. Alle wollten, so grauenhaft und schrecklich das Bild, das Anja geboten hat, auch gewesen ist, das Opfer eines echten Mordes sehen. Kraut erz?hlte es sei schrecklich gewesen und ich stellte mir all die Leute vor, wie sie sich bei der Botschaft des Mordes alle schnell zur T?r gewendet haben und ins Haus gest?rmt sind, um die schreckliche Szenerie zu betrachte, die sie definitiv vorgefunden haben, als sie das Zimmer betraten. Die Bilder von Anjas Leiche kamen in meinem Kopf wieder hoch und ich bem?hte mich wieder auf Krauts Ausf?hrungen zu konzentrieren.
Er sagte, es seien noch etwa 30 oder 40 Leute anwesend gewesen und die Polizei h?tte sie alle noch kurz befragt. Dann hat jemand die Polizei informiert und alle haben gewartet, bis schliesslich, nach etwa einer halben Stunde, das erste Auto um die Ecke bog und vor der Waldh?tte parkte.
An dieser Stelle unterbrach ich ihn, da mir ein vielleicht gar nicht so unwesentlicher Gedanke gekommen war.
„Um wie viel Uhr war das eigentlich?“
„Naja... ich weiss nicht. Es war noch fr?her Morgen. Ich glaube, als ich aufgewacht bin, war gerade mal halb 8. Die Bullen kamen vielleicht so um 8 oder halb 9.“
Nachdenklich schaute ich ihn an. Ich hatte keine Ahnung zu welcher Zeit ich damals aus dem Wald getreten bin, m?de und etwas verkatert wie ich war. Da habe ich noch nichts von dem ganzen Alptraum mitbekommen. Ich merkte schon, dass, wenn ich wirklich Anjas M?rder finden wollte, ich noch mehr Leute ?ber den Morgen befragen musste und wollte Kraut gerade sagen, dass wir es gut sein lassen k?nnten und das ich ihm dankbar sei, da er sich Zeit f?r mich genommen h?tte und alles solche Sachen, die man in einer solchen Situation halt so von sich gibt, da erhellte sich pl?tzlich sein Gesichtsausdruck, so, wie es jemand tut, wenn er von einem Geistesblitz ?berrascht wird.
„Ich hab dir noch nicht ganz alles erz?hlt.“, sagte er und seine Augen weiteten sich beim Sprechen vor Aufregung. Er liess seine Hand in die Tasche gleiten und bef?rderte damit etwas zu Tage, dass er vor mir auf den Tisch legte. Ich erkannte nicht sofort was es war, doch als ich es etwas n?her betrachtete, sah ich, dass es ein abgerissenes Teilchen einer Zigarettenpackung war. Darauf war ein gezeichneter Emu Kopf abgebildet, sonst war auf dem Fitzel nichts.
„Was soll das bedeuten?“, fragte ich ihn verwirrt.
Er zeigte ein triumphierendes L?cheln und sagte: „Das lag direkt auf der T?rschwelle zu dem Zimmer in dem ich Anja fand. Ich sah es, bevor ich die T?r ?ffnete und ich musste es einfach einpacken, ich meine ich habe noch nie eine solche Zigarettenpackung gesehen und das Logo ist ja wohl genial.“
„Und du denkst es hat etwas mit Anjas Tod zu tun?“
„Naja, ich weiss nicht. Es lag auf der Schwelle, vielleicht hat es eine Bedeutung.“
„Wieso hast du es nicht der Polizei ?bergeben?“
„Ich habe doch nicht mehr an das kleine St?ck Pappe gedacht, nachdem ich die T?r aufgemacht hatte. Ausserdem gebe ich es jetzt lieber dir, wenn du meinst, dass du damit etwas anfangen kannst. Was gedenkst du eigentlich zu tun, falls du den M?rder wirklich einmal ausmachen solltest?“
Ich z?gerte. Eines war klar, ich wollte mich irgendwie r?chen, doch genau hatte ich mir das noch nicht ?berlegt. Ich entschied mich, Kraut nicht viel von dem, was ich selbst noch nicht wusste, zu sagen und gab ihm die Antwort, die er wahrscheinlich h?ren wollte und die mir den Luxus bescherte, auf Erkl?rungen verzichten zu k?nnen.
„Ich w?rde ihn wahrscheinlich der Polizei ?bergeben.“
„Ja... das wird wohl das Beste sein.“
Ich trank den letzten Schluck Bier und erhob mich.
„Danke, dass du gekommen bist Kraut. Du hast mir sehr geholfen.“
„Keine Ursache. Aber wieso willst du denn schon gehen? Es ist doch erst gerade f?nf nach neun.“
„Ich weiss nicht.“, gab ich zur Antwort, „Ich sch?tze, ich muss nachdenken. Tschau Kraut.“
„N’Abend noch.“, meinte er und es klang entt?uscht.



--> ich muss unglaublich aufpassen, dass ich mich nicht verenn oder etwas verwechsle oder vergesse... falls jemandem etwas auffallen w?rde, dann sagts mir doch bitte... :P
24.1.06 18:50
 


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