losing my senses
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Teil 11

jaa... lange nichts mehr geschrieben... aber jetzt wieder einmal


In der folgenden Woche schloss ich mich in der Wohnung ein und unterbrach jeden Kontakt zur Aussenwelt. Ich f?hlte mich elend, so schlecht wie noch nie. Immer wieder musste ich an Anja denken und das Bild, das sie mir geboten hatte, als sie tot auf dem Bett in der Waldh?tte gelegen hatte, schien sich in meiner Netzhaut eingebrannt zu haben, denn egal was ich tat, es liess mich nicht mehr los.
Jeden Morgen erwachte ich qualvoll um erneut zu erkennen, was eigentlich geschehen war. Danach versuchte ich den Rest des Tages, das Geschehene zu vergessen. Ich machte den Biervorrat meines Vaters zu Nichte, um meine Gedanken zu bet?uben. Doch als das Bier nach drei Tagen auszugehen drohte, machte ich mich hinter den Schnapsschrank und begann zus?tzlich nebenbei zu kiffen. Ich trank und trank, wurde immer besoffener, bis ich schliesslich nicht mehr mochte oder kotzen musste und schaute dazu fern. Ich tat ?berhaupt alles, um mich irgendwie von meinen Gedanken, den Bildern und dem Schmerz abzulenken und sie aus meinem Kopf zu verbannen. Doch es funktionierte nicht wirklich.
Am Samstag, genau eine Woche nach dem Verh?r durch den Kommissar Gaubel, erwachte ich genauso wie jeden Tag in der vergangenen Woche: mit Kopfschmerzen und dem Wissen, welches mich so belastete. Ich tastete nach der Flasche Jack Daniels, die ich immer neben meinem Bett gelassen hatte, um gleich zu Beginn des Tages meinen Schmerz etwas zu lindern, doch meine Hand griff ins Leere. M?hsam ?ffnete ich die Augen und sass unter st?hnen im Bett auf. Ich sah mich im Zimmer um, doch ich konnte die verdammte Flasche nicht sehen. Verdammte scheisse, dachte ich, es ist hoffnungslos. Anja war weg und es dr?ngte sich wieder einmal so schmerzvoll in mein Bewusstsein, dass sie auch nie wieder zur?ckkommen w?rde. Der Schmerz ?berw?ltigte mich fast und ich sp?rte wie mein Geist nach der gewohnten Bet?ubung schrie. Doch ich konnte die Flasche nicht ausmachen.
Mit einem tiefen Seufzer sank ich zur?ck in die Kissen. Und obwohl ich mir die ganze Zeit eingeredet hatte, dass mir bewusst sei, was passiert war, wurde es mir doch erst in diesem Moment richtig klar. Ich begann pl?tzlich zu begreifen, dass Anja nicht einfach so gestorben war. Sondern dass jemand sie umgebracht hatte. Irgendjemand lief draussen, irgendwo vor der T?r zu der Wohnung, umher und dieser Jemand war es, der Anja ins Jenseits bef?rdert hatte. Er war es, der mir meine Liebe genommen hatte und daf?r verantwortlich war, dass ich beinahe zerbrach an dem Schmerz der mich ?berfiel, wenn schon nur Anjas Namen durch meinen Kopf rauschte. Irgendjemand da draussen war Schuld an allem.
Mein Kopf dr?hnte und ich st?hnte erneut. Irgendwie hatte ich mir diese Gedanken doch bereits einmal gemacht. Alles kam mir so bekannt vor. Und ich f?hlte mich elend. Unter grosser Anstrengung erhob ich mich und wankte in Richtung Badezimmer. Ich ?ffnete die T?re, setzte den Fuss ?ber die Schwelle und rutschte auf etwas feuchtem, rutschigem und stinkendem aus und landete auch in jenem Etwas. Verwirrt betrachtete ich das fl?ssige Zeug, ohne zu wissen was es war und wie es hier her kam. Doch dann liess mich eine d?stere Ahnung von Ekel gepackt hochschrecken und aus der Pf?tze st?rzen. Entgeistert schaute ich es an. Doch, es gab keinen Zweifel. Der Geruch, die gelblich braune Farbe und die kleinen St?cke von halbverdautem Essen liessen nur einen Schluss zu: Das war Kotze. Was um alles in der Welt habe ich gestern getan. Ich hatte das deutliche Gef?hl, dass gestern etwas wichtiges Geschehen war... aber ich kam nicht darauf.
Entt?uscht kratzte ich mir am Kopf. Ich musste einen klaren Kopf kriegen, ich musste herausfinden, was ich getan hatte. Ich wollte mir die H?nde waschen und ging hin?ber zum Lavabo und erblickte darin die Jack Daniels Flasche. Ich hob sie hoch, doch sie war leer.
Ich ging in die K?che, trank ein Glas Wasser und ass eine Schale M?sli. Danach ?bergab ich mich erneut, wusch mir den Mund gr?ndlich aus und ass noch einmal eine Schale. Dieses Mal behielt ich diese allerdings bei mir. Ich liess die Musik dr?hnen. Doch es n?tzte nichts. Immer wieder dachte ich an Anja. Um mich abzulenken putzte ich die Sauerei im Badezimmer auf, doch auch das n?tzte nicht viel. Und dann, als ich mir bereits wieder ?berlegte, mit trinken zu beginnen, fiel es mir wieder ganz genau ein...

... Es war am Vorabend und ich wusste von einem Moment auf den Anderen wieder genau, wie ich vor dem Fernseher sass und mir irgendwas anschaute, was ich selbst nicht mehr wirklich sah. Ich wollte schlafen gehen, aber erst noch kurz auf die Toilette und mir die Z?hne putzen. Ich stand also auf und merkte wie ich schwankte. Ich hatte den ganzen Abend getrunken. Mir war schlecht, schwindlig und wie ich im n?chsten Moment merkte, wirklich ?bel schlecht. Ich nahm ein paar grosse mutige Schritte in Richtung Badezimmer und lief prompt in den Tisch hinein. Humpelnd, schwankend und unsicheren Ganges, ging ich weiter, von Wand zu Wand. Die R?ume drehten sich, mir war so ?bel und ich konnte mich kaum l?nger als eine Sekunde auf etwas konzentrieren. Zum Beispiel aufs gehen. Irgendwie schaffte ich es zur T?r zum Badezimmer, trat ?ber die Schwelle und machte das Licht an. Ich erschrak derart von dem pl?tzlich so grellen Licht, das ich nach hinten fiel und mir beinahe den Kopf gestossen h?tte. Und da kam die ganze Scheisse auch schon hoch. Ich drehte mich um und kotzte. Ich kotzte und kotzte und hatte das Gef?hl, alles von mir zu geben, was ich in der letzten Woche zu mir genommen hatte. Doch irgendwann war mein Magen leer und ich hustete und w?rgte bloss noch, bis ich den Brechreiz entg?ltig ?berwunden hatte. Ich sank auf dem Boden zusammen und schlief beinahe ein. Die Bilder von der Abschlussparty vor einer Woche zogen vor meinen Augen vorbei. Der Schluss bildete Anja, wie sie ermordet dalag. Ich sah den Fleck auf ihrer Haut. Mein Fleck. Ich begann zu heulen. Alles scheisse, diese verdammte scheisse, scheisse, gottverdammt, ich reihte Fluchwort um Fluchwort auf und sprach sie m?hsam vor mich hin, richtete mich mit letzter Kraft auf. Neben dem Lavabo stand die Flasche Jack.
„Verdammtes Dreckszeug“, sagte ich zu der Flasche und ich redete weiter vor mich hin, ohne mir dessen bewusst zu sein: „Ich muss schlafen. Ich muss schlafen. Verdammte Scheisse. Dieses Dreckszeug, ich muss wieder klar denken k?nnen... Anja... Anjaa... ich muss klar denken k?nnen.. ihren M?rder finden.. Anja.. ah verdammt dieses Dreckszeug..:“ Ich ?ffnete die Schnapsflasche und goss ihren Inhalt in die Kanalisation. Dann ging ich in mein Zimmer und legte mich schlafen, mit dem festen Vorsatz am n?chsten Tag das trinken sein zu lassen und einen klaren Kopf zu kriegen.


irgendwie habe ich das gef?hl nicht mehr ganz das niveau des beginns halten zu k?nnen... schade irgendwie...
ach ja und zum zweiten teil... ich h?tte es im perfekt statt im pr?teritum schreiben sollen ich weiss, so ist es sehr unklar, dass es sich dabei wirklich um den vorabend also freitagabend handelt...
6.11.05 21:47


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...unterricht...

Dienstag

Moinsen.

lass mir gerade meine schlechte laune von accept aus dem kopf h?mmern... :P wundaba sowat...

so... gestern wieder mal einen ganzen nachmittag langeweile ausgestanden... aber ich habe eine unglaubliche taktik entwickelt, die langeweile zu vertreiben, mich wachzuhalten und doch noch zuzuh?ren... nee nee, das hat nix mit drogen zu tun... ich zeichne... obwohl zeichnen masslos ?bertrieben ist, da meine zeichnungsk?nste h?chst bescheiden sind... naja... auf jeden fall habe ich, so stolz wie ich darauf bin, meine werke hochgeladen...
also meine m?glichkeiten sind nach diesen zeichnungen wirklich sehr ersch?pft... (ich kann: mangak?ppe, ein bisschen schriftzug, knapp eine mittelm?ssige palme und h?uschen... )

voil?:


von gestern... das lied "these boots are made for walking" lief mir den ganzen tag nach...



pankataube halt...



und das durfte nat?rlich nicht fehlen...

jaja...
8.11.05 20:29


...angepisst fröhlich...

Donnerstag

Der donnerstag ist ein tag, der die gef?hle teilt... einerseits freut man sich auf das immer n?herkommende und schon beinahe greifbare wochenende und andererseits weiss man genau, dass man noch gen?gend hausaufgaben hat, so, dass einem die vorstellung und die freude wieder ordentlich versalzen wird... am freitag bm zu haben ist etwas... hm... schreckliches? nee... abscheuliches? scheussliches? hm... ich finde das richtige wort nicht... naja... so in der richtung... nur noch schlimmer nat?rlich... jajaa...

soo... den ganzen abend habe ich jetzt ganz brav und ordentlich hausaufgaben gemacht und gelernt, wie es sich geh?rt f?r einen fleissigen sch?ler... doch ich bin trotzdem nicht fertig geworden... im franz?sisch habe ich jetzt zwar beinahe alle w?rter intus, jedoch habe ich von der grammatik keine ahnung... und mathematik habe ich genau nachvollziehen k?nnen, wie man einen sinus- sowie cosinussatz herleitet, doch bin ich zu keinen ?bungen mehr gekommen, da ich einfach viel zu m?de bin um noch irgendetwas in mein hirn zu pressen...

und so entschied ich mich wieder einmal, das ganze nicht so eng zu sehen, das ding moin schon zu schaukeln und ?hnliches und setzte mich hier hin, um mein verlangen nach der t?glichen dosis menschenverachtender untergrundmusik zu stillen...

wech...
10.11.05 22:08


...music let my heart beat...

Samstag

jaa... guten tag und herzlich willkommen im wochende... :P

darkest hour stakatiert meine lauscher und vorhin schien sogar die sonne...

aach ich kann euch sagen, das leben ist nicht einfach... nat?rlich weiss ich, dass ihr das genauso wisst und auch wisst, dass ich es weiss sowie wohl jeder es weiss... und doch... das leben ist noch h?rter geworden ohne meinen mp3 player... wann ist der endlich repariert? ich habe ihn vor wohl ?ber einer woche, genau weiss ich das nicht, ein gewisses etwas verzieht mal wieder mein realit?ts- sowie zeitgef?hl, einschicken lassen, von dem lieben postshop, wo ich ihn, wie ich erst sp?ter merkte dummerweise, gekauft hatte... nun ist er schon das zweite mal kaputt gegangen und das letzte mal habe ich ihn genauso wie jetzt in den shop gebracht und die haben ihn eingeschickt und mir mit einem l?cheln versichert, dass das ganze nicht viel l?nger als zwei wochen dauern w?rde... naja daraus wurden dann, wenn mich mein zeitgef?hl damals nicht get?uscht hat und ich bin mir sehr sicher, dass es das nicht tat, 5 wochen... und ich vermisse das kl?tzchen schon jetzt... es ist deprimierend nach der arbeit aus dem haus zu laufen und sich auf nichts freuen zu k?nnen... im sommer freue ich mich ?ber die w?rme der sonne, welche mich druchstr?mt, aber ich glaube das habe ich euch oft genug vorgelabert und bis jetzt habe ich mich im winter immer darauf gefreut, die ohrst?psel in den eing?ngen der geh?rg?nge zu verankern und das trommelfell so richtig zum erzittern zu bringen...
doch jetzt dringt nichts ausser eisige k?lte, strassen- und bau l?rm und diverse gespr?che von irgendwelchen leuten an meine ohren... und wenn ich musik h?ren will muss ich mich an den computer begeben, da ich wenig musik auf cds besitze, und sitze dann da, habe zwar musik, aber eigentlich nichts am rechner zu tun und so ziehe ich mich meistens wieder in mein zimmer zur?ck oder surfe sinnlos im internet herum, um dinge zu lesen, welche mich kaum interessieren...

wenn ich nur w?sste wann ich meinen mp3 player da hin gebracht habe... hm... dann k?nnte ich denen jetzt ein bisschen auf die nerven gehen... naja...
immerhin beim blogen habe ich immer sound...
-> ensiferum - guardians of fate
jaaaa :P

wech...
12.11.05 16:21


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